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Anlässlich eines Thailandaufenthalts haben wir unser Patenkind Bukor Mitte Mai 2006 in Nordthailand besucht. Kurz vor der Abreise haben wir unseren Besuchswunsch CCF–Deutschland mitgeteilt. Von dort wurde das Hauptbüro
in Bangkok über unseren Besuch informiert und wir erhielten einige Tage später per E-Mail die Kontaktdaten des Hauptbüros. Für uns war dies nichts Neues, denn wir haben in den vergangenen Jahren bereits Patenkinder in
Indonesien, Indien und Thailand besucht.
So ausgestattet flogen wir nach Bangkok. In Bangkok waren wir schon einige Male gewesen und so fiel es uns nicht schwer, in
der Khaosan Road ein gemütliches Hotel zu finden. Dann durchstreiften wir einige Tage die Metropole und schauten uns die
wichtigsten Sehenswürdigkeiten an. Aber zuvor meldeten wir uns noch telefonisch beim CCF–Büro in Bangkok. Das Telefonat
war gar nicht so einfach zu führen. Ein Anrufbeantworter in Thai und gebrochenem englisch gab verschiedene Hinweise und so mussten wir die freundliche Dame an der Rezeption unseres Hotels bitten, die Verbindung herzustellen.
Im anschließenden Telefonat mit CCF vereinbarten wir zunächst einen Termin für den Besuch. Dann wurde uns der Treffpunkt in Chiang
Rai, einer Stadt in Nordthailand, mitgeteilt. Dort sollten wir im Dusit Island Resort Hotel einen Sozialarbeiter treffen, der für das Projekt verantwortlich ist, in dem unser Patenkind lebt.
Außerdem wurde uns mitgeteilt, dass wir für den Mietwagen einschließlich Fahrer und für einen Dolmetscher ca. 200 EUR zu zahlen hätten. Den Betrag sollten wir nach dem Besuch des Patenkindes dem Sozialarbeiter aushändigen.
Das war neu für uns. Denn bei den Besuchen in Indonesien, Indien und beim letzten Besuch in Thailand haben wir für diesen
Komfort nichts bezahlt. Wir haben jedoch nach den Besuchen immer eine Spende für diese Annehmlichkeiten dem jeweiligen CCF-Projekt übergeben.
Da Thailand jedoch ein relativ häufig besuchtes Urlaubsziel ist und viele Paten ihre Patenkinder dort besuchen möchten, ist es CCF
-Thailand nicht mehr möglich, die Logistik kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wöchentlich besuchen bis zu acht Paten die unterschiedlichsten Projekte.
Nach ein paar schönen Tagen in Bangkok fuhren wir mit einem Bus in 18 Stunden nach Chiang Mai im Norden Thailands. Von dort benötigten wir nochmals einige Stunden mit dem Bus, bis wir endlich in Chiang Rai ankamen.
Chiang Rai ist ein kleines hübsches übersichtliches Städtchen mit sehr schönen Tempeln. Es ist dort viel beschaulicher als im
von Touristen überquellenden Chiang Mai. Chiang Rai ist ein herrlicher Ort, um die Bergvölker in den Grenzgebieten zu Burma
und Laos zu besuchen.An dem vereinbarten Termin fuhren wir zum Treffpunkt. In der Hotellobby wurden wir bereits von
einem CCF-Sozialarbeiter und einer Dolmetscherin erwartet. Wir besprachen den Tagesablauf. Außerdem stellte uns der Sozialarbeiter das Projekt vor, in dem Bukor, unser Patenkind mit ihrer Familie wohnt.
Danach fuhren wir zu einem Supermarkt und kauften auf Empfehlung des Sozialarbeiters einige Dinge fürs tägliche Leben für
Bukors Familie ein. Auf dem Einkaufszettel standen, Waschmittel, Zahnpasta und Bürsten, Seife und andere Hygieneartikel,
einige Süßigkeiten und Cola. Dann fuhren wir zum Obst- und Gemüsemarkt und kauften noch einige Tüten Obst ein.
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