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Hongkong

übersetzt “Duftender Hafen” atemberaubendes Business - Centrum und chinesische Alt- stadt, eine Synthese von Ost und West und das Flair der Hafen- stadt haben Hongkong weltbe- rühmt gemacht. Spaziert mit uns durch die engen Straßenschluch- ten, zu den Einkaufsstätten und Märkten und zu den Menschen , ob Manager oder Arbeiter, Mönche
oder Straßenköche.
Spaziert mit uns  über die grünen Inseln mit den herrlichen Ausblicken auf das südchinesische Meer.

Seit einigen Wochen haben wir fast jedes Wochenende  einige Stunden mit Gabriele und Paul zusammengesessen und uns über Hongkong unterhalten.
Was wir alles sehen müssen und wollen und überhaupt wie sich vielleicht alles verändert hat. Irmgard und ich sind schon einige Male in Hongkong gewesen und sind immer wieder fasziniert von dieser schönen Metropole. Schade, dass Guido und Cordula nicht mitfliegen könne.n Endlich ist es soweit. Flug CX 288 von Frankfurt nach Hongkong wartet schon, um uns in 11 Stunden  Non-Stop-Flug ans Ziel zu bringen.
Angekommen sind wir am Dienstag um 08:00 h morgens. Der Traum Hongkong kann also beginnen.

Der gute alte Hongkong-Dollar
Damals und heute
 
1993     10,87 HK $ = 1 €
2001       7,00 HK $ = 1 €

Ohne Octopuss-Pass läuft in Hongkong nichts, wenn alles auf eigene Faust unternommen werden soll. Also zunächst am Flughafen den Pass gekauft und ab mit dem Airport Express nach Tsing Yi. Dort umgestiegen in die Tung Chung Linie bis Lai King und von dort nach Tsim Sha Tsui, dem Herzen Kowloons. Im Chunking-Mansion bekam unser Paul einen Kulturschock. Alles Zureden half nichts, hier wollte er nicht bleiben, denn keines der unzähligen Hotels fand seine Akzeptanz. Also sind wir mit der MTR nach Yau Ma Tei gedüst und haben dort das Evergreen Hotel bezogen, dass wir uns schon in  Deutschland als Ausweichquartier reserviert hatten. Nach dem Einchecken gings sofort los. Durch die Reclamation Street zum Jademarkt,  Fischmarkt,  Vogelgarten, Blumenmarkt und weiter zum Sik Sik Yuan Tempel. Von dort aus mit der MTR zum Hafen. Ein grandioser Anblick der Skyline erwartete uns in der Abenddämmerung. Anschließend stand noch der Nachtmarkt in der Temple Street auf dem Programm und der erste Tag ging viel zu schnell zu Ende.

Eine herrliche Aussicht vom Peak

Blick auf Hongkong mit Convention Center

Am nächsten Morgen stand die Insel Lantau auf dem Programm. Zunächst sind wir mit dem Bus zum  Star-Ferry-Pier gefahren. Natürlich oben  im Doppeldecker-Bus auf den ersten Plätzen, damit die Aussicht auch voll genossen werden kann und Paul mit allzeit gezückter Video-Kamera kein Motiv entgeht. Die Überfahrt mit der Star-Ferry kostet jetzt 1,7 HK$ in der Lowerclass. Danach sind wir mit der Hover-Ferry nach Lantau gedüst. Bis vor kurzem fuhren noch normale Fähren nach Lantau. Mit der Fertigstellung der Brücke zum neuen Flughafen gingen die Passagierzahlen enorm zurück und  man mußte sich eine Alternative zu den alten Fähren ausdenken. Eben die Hover-Ferry, die einen in 30 Minuten nach Mui Wo auf Lantau bringt. Von dort gehts mit dem Bus zum  Po Lin Kloster. Tai O haben wir dieses Mal ausfallen lassen. Seitdem die alte Fähre, die von zwei Frauen gezogen wurde,  verschwunden ist, hat der Ort einiges an Charme verloren. Im Kloster haben wir uns an einem vegetarischen Mal gestärkt und haben danach von Mui Wo eine Wanderung zur Discovery Bay unternommen. Die anstrengende Wanderung wird mit herrlichenBlicken auf Kowloon und Hongkong Island belohnt. Ich glaube, die drei waren froh als wir in Discovery Bay ankamen und vom Reiseleiter Hans-Jürgen ein großes Bier spendiert bekamen. Für den Vogelfreund Paul ist Lantau ein Highlight, denn die Fauna hat allerhand zu bieten. Die Milane haben es ihm besonders angetan.

Kloster Po Lin

Gabriele und Paul mit Reiseleiter Hans-Jürgen

Größter Bronze-Buddha der Welt

Endlich geschafft!
In der Discovery Bay muß eine Pause nach einem langen Wandertag sein. Das Bier schmeckt  besonders gut, obwohl es kein Carlsberg oder Blue Girl ist!

An nächsten Tag standen die Stadtteile Central, Western und Sheung Wan auf dem Programm, natürlich mit einem Besuch auf dem Peak und im Hongkong-Park. Dieser ganztägige Rundgang führte uns u.a. zur Hongkong & Shanghai Bank, zum Leg Co, zum  Central Market, wo der Escalator beginnt, zur De Voeux Rd. (Haupteinkaufsstraße), zur Wingkut St., wo Modeschmuck und Schmuckimitate hergestellt werden, zur man Wan Wa Lane, wo die Siegelmacher ihre Buden haben, und. zur Bonham Strand mit den alten Apotheken.  Außerdem standen die Hollywood Road mit dem Man Mo Tempel und die Ladder Street mit dem Flohmarkt auf dem Programm. Mao läßt grüßen, den es an fast jeder Ecke zu kaufen gab. Nach diesem Marathonlauf hatten wir uns eine Nudelsuppe in einer überfüllten Suppenküche verdient. Die Suppe schmeckte prächtig, und die Handhabung mit den Ess-Stäbchen wurde immer perfekter. Auch Gabriele hatte ihre eigene Esstechnik verfeinert und wurde sogar satt. Danach gings durch den Hongkong Park zur Talstation  der guten alten Peak-Tram. Oben angekommen wurde nicht ausgeruht, sondern  wir wanderten eine Teilstrecke des Hongkongtrail mit einer grandiosen Aussicht auf Hongkong.

    Einige Impressionen aus
    Hongkong

Im Bird Garden

Blick vom Peak

Alte Dschunke im Hafen

Nathan Road

Irmgard unter der Dusche

Am vorletzten Tag standen die New Territories auf dem Programm. Zuerst wurde der Ching Chung Tempel besucht, der für seine Bonsaizucht berühmt ist. Dann ging es weiter zum Miu Fat Kloster, das im dritten Stock einen reich verzierten Tempel beherbergt. Weiter ging es nach Shatin mit dem Besuch des Wan Fo Shek Tempels, im Volksmund “ Tempel der 10000 Buddhas”. Mit der KCR fuhren wir nach Kowloon, wo wir uns nochmal die Skyline anschauten, denn es war unser letzter Abend.

Bild links:  Am Wan Fo Shek Tempel
Bild oben:  Alte Wohnhäuser in Shatin

Der letzte Tag ist angebrochen und die Stimmung wurde allmählich schlechter, denn es ging in ein paar Stunden nach Hause. Der Hafen von Aberdeen und der Markt in Stanley wurden besucht. Die letzten Einkäufe wurden auf dem Markt in der Temple Street getätigt und nun war der Augenblick gekommen, um zu sagen:           

Auf Wiedersehen

Zum Eingang in die U-Bahn (MTR)

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