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Dann ging es weiter nach Xieng-Khoung. Wir haben uns für das Flugzeug entschieden, da wir wenig Zeit hatten. Aber wenn ich mir das so richtig überlege, wären wir
vielleicht lieber mit dem Bus gefahren, denn der Flug war mörderisch.Wir saßen schon in der kleinen Propellermaschine. In dem Flugzeug fanden 18 Personen Platz. Der Pilot saß auch schon an seinem Platz und checkte
die Maschine, als die Stewardess mit einer Plastiktüte zum Piloten ging. Sie zauberte aus der Tüte zwei Flaschen Lao Beer und der Kapitän genehmigte sich zuerst einen Schluck aus der Flasche. Jetzt sah man
natürlich den Flug mit ganz anderen Augen und jeder Berg den wir überflogen, oder besser gesagt, darüber hopsten, war eine Bedrohung. Der Kapitän flog immer genau auf die Bergspitze zu. Wenn wir meinten es würde
jetzt krachen, so hopsten wir eben mal so über die Bergspitze. Das ging sechs bis siebenmal so, bis wir in die Ebene der Tonkrüge auf einer Wiese landeten. Am nächsten Tag besichtigten wir die riesigen Tonkrüge.
Keiner weiß genau, wie sie dort hingekommen sind.
Die einen berichten, dass es sich um Särge handeln würde. Die anderen berichten von riesigen Bierkrügen, die nach einer Schlacht dorthin gebracht wurden. Insgesamt liegen und stehen dort über
500 Gefäße. Danach gings mit Glück zurück nach Vientiane. Ich spreche deshalb von Glück, da an diesem Morgen zwei winzige Flugzeuge landeten und diese von den Passagieren gestürmt wur- den.
Wir haben uns an der Stürmung eines Flugzeuges beteiligt. Keine Kontrolle, keine Überprüfung der Bordkarten, nichts. Mit Gottvertrauen landeten wir in Vientiane samt Gepäck. Irgendwie klappt doch
immer alles.
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