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Sri Lanka

Perle im Indischen Ozean, Märchenland der Tropen,
Garten Eden,  Land der Hyazinthen und Rubine,
Insel der Götter und Juwelen.

Allgemeine Landesinfo

Sri Lanka ist 65.610 qkm groß, liegt süd-östlich von Indien und hat ein äquatorial-feuchtheißes Klima. Die Landeshauptstadt ist Colombo, die Amtssprachen sind Singhalesisch und Tamil und die Verkehrssprache ist Englisch. Von den 19 Millionen Einwohnern der Insel sind ca. 69 % Buddhisten, ca. 15 % Hindus, ca. 7 % Muslime und        ca. 7 % Christen.

Reisewetter

Wenn man den Angaben der großen und im allgemeinen sehr zuverlässigen Reisehandbücher glaubt, so ergeben sich in Sri Lanka folgende Reisezeiten:
Von Mai bis August herrscht der Süd-West-Monsun, der dicke Regenwolken von Südwesten heranträgt, und diese über der West-, Südwest- und Südküste als auch den angrenzenden Bergregionen abregnen lässt.
Von Oktober bis Januar weht der Nordost-Monsun, der sich über die Nordost- und Ostküste ergießt. Beide Monsunströme können derartig heftige Regengüsse hervorrufen, dass als Folge mehr oder minder verheerende Überschwemmungen auftreten. Auch können sich die Monsunzeiten jeweils um einige Wochen verschieben, so dass man auch dieses in seine Reiseplanung mit einbeziehen sollte.

Währung

LKR

EUR

USD

10

0,08

0,10

Was kostet wieviel

Wasser, 1,5 l

  38 LKR

srilank. Frühstück

  50 LKR

Rice & Curry

  60 LKR

Tee

  20 LKR

Busfahrt, ca. 150 km

  160 LKR

Guesthouse

1100 LKR

Alle Angaben Stand: November 2005

Limonade 20 LKR

Kokosnuss 10 LKR

 Nach einem schönen Flug mit einer nagelneuen Boeing 777 der Emirates landeten wir gegen 10:30 h auf dem Flughafen in Colombo, der Hauptstand Sri Lankas. Nach einer zügigen Abfertigung am Zoll und Gepäckband, standen wir schon 45 Minuten später auf dem Flughafenvorplatz. Von dort waren es nur einige Meter bis zur Hauptstraße. Mit einer Trishaw fuhren wir zum nächsten Busbahnhof. Wir hatten Glück, denn der Bus nach Kandy stand dort abfahrbereit und nach knapp vier Stunden waren wir bereits in Kandy.

Zunächst quartierten wir uns in ein kleines Guesthouse ein und besuchten danach den Zahntempel. In diesem Tempel wird eine Reliquie, ein Backenzahn des Buddha, aufbewahrt und verehrt. Nach dem  Buddha ins Nirwana eingegangen war, wurde er verbrannt. In der zurückgebliebenen Asche fand man den Zahn, der dann nach Kandy gelangte.
Am nächsten Tag besuchten wir noch den Botanischen Garten und unternahmen noch einige Ausflüge in der näheren Umgebung. Außerdem streiften wir über einige Basare und Märkte und genossen die unterschiedlichsten Düfte der Insel. Nach drei Tagen fuhren wir mit dem Bus nach Anuradhapura, einer alten Königsstadt.

Anuradhapura war Sri Lankas erste Hauptstadt und wird aufgrund des dort verehrten Bodhi-Baumes auch als heiliger Ort angesehen. Was es mit dem Bodhi-Baum auf sich hat, dazu später mehr.

Anuradhapura ist sehr weit auseinandergestreckt und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten liegen weit voneinander entfernt. Am besten besucht man sie mit dem Fahrrad. In vielen Guesthouses können Fahrräder ausgeliehen werden.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören wie schon erwähnt, der heilige Bodhi-Baum, Lohaprasada, Ruvanweliseya Dagoba, Mirisavetiya Dagoba, die Thuparama Dagoba, und der schönste Mondstein Sri Lankas. Darüber hinaus gibt des noch viele weitere interessante Plätze zu besichtigen. Der Eintritt zu den alten Stadtanlangen kostet 20 US Dollar und ist in der Sammelkarte des Kulturellen Dreiecks enthalten.

Ca. 13 km östlich von Anuradhapura liegt Mihintale. Diese Stadt gilt als Wiege des srilankischen Buddhismus. Eine Freitreppe mit 1840 niedrigen Granitstufen führen auf den Gipfel des Missaka-Hügels, auf dem eine große Dagoba errichtet worden ist. Mihinda, der Missionar Ceylons hatte hier seine Einsiedelei.

Von Anuradhapura fuhren wir mit der Eisenbahn nach Negombo, einer kleinen Küstenstadt oberhalb von Colombo, wo wir einige Tage am Stand verbrachten, bevor wir die Heimreise antraten.

Dalada Maligawa oder Zahntempel

Buddha-Statue im Zahntempel

Politessen am Central Market

Bilder aus Kandy

Trommler im Inneren des Zahntempels

Dalada Vidiya Straße in Kandy

Ananas-Verkäufer  auf dem Marktplatz

Der neue Teil des Tempels

Lakshmi Guesthouse am Kandy Lake

Marktstand im Central Market

Man erinnert sich, eine Geschichte vom Markt in Kandy.
Nepper, Schlepper, Bauernfänger, Teil 1

An einem Marktstand in Kandy haben wir einige Vanilleschoten gekauft, wie sich später herausstellte zu einem supergünstigen Preis. Mit dem Gewürzhändler wurde hart verhandelt. Während des Verhandelns fragte der Händler beiläufig nach dem Hotel, in dem wir untergekommen waren. Wir antworteten brav mit Lakshmi Guesthouse. Nach dem Kauf streiften wir weiter über dem Markt. An einem Gemüsestand sprach uns ein junger Mann an, ob wir ihn nicht kennen würden. Er gab an, dass er der zweite Koch im Lakshmi Guesthouse sei und für heute Abend einkaufen müsse. Ob wir vielleicht einen speziellen Wunsch für das Abendessen hätten? Ferner sagte er, dass sein Bruder im Markt einen Shop betreiben würde und er ihn uns gerne zeigen würde. Wir könnten dort günstig Batikwaren kaufen. Dann ging er mit uns zu dem Shop, wo wir allerdings nichts kauften. Er sagte, dass wir später auch ohne ihn dort günstig einkaufen könnten, da man uns ja jetzt kennen würde. Dann verabschiedete er sich. Auf  Nachfrage in unserem Guesthouse stellte sich heraus, dass es dort überhaupt keinen zweiten Koch gab. Ob der Gewürzhändler und er zweite Koch wohl dicke Freunde sind?

Die Königspalmenallee

Unter dem Umbrella Baum

Botanischer Garten

Ochsenkarren

Der riesige Umbrella Baum

Kanonenfruchtbaum

Bananenblüte

Bilder aus Anuradhapura

Ruvanweliseya Dagoba

Der heilige Bodhi-Baum

Kleine Dagoba

Prozession zur Dagoba

Kleiner Buddha am Bodhi-Baum

Vor jeder Tür ein Mondstein

Liegender Buddha

Priester segnen die Pilger

Die Jetavanarama Dagoba

Sir, from which Country? Germany ? It’s a very nice country and the currency is Euro.
My friend collect foreign money, Can your give me one Euro.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger, Teil 2

So fängt dann alles an. Der ahnungslose und freundliche Tourist freut sich natürlich darüber, dass jemand Münzen sammelt und rückt  einen oder zwei Euro bereitwillig heraus. Der freundliche Mann bedankt sich dann und hält noch ein kleines Schwätzchen. Ist der freundliche Tourist dann des Weges gegangen, wird der nächste Reisende angesprochen. Jetzt zeigt der freundliche Srilanker dem Touristen die Euro-Münze, die er angeblich von einem Freund geschenkt bekommen hat und fragt, was diese dann wohl wert sei.  Nennt man den Gegenwert in Rupeen sagte der Srilanker, dass er mit der Münze nichts anfangen könne und ob man diese nicht wechseln könne. Bereitwillig wechseln natürlich die Touristen mit zum Teil eigenem Vorteil. Modernes betteln sage ich da nur.

1840 Granitstufen führen zur Dagoba

Bilder aus Mihintale

Sitzender Buddha auf dem  Missaka-Hügel

Die Mahaseya Dagoba

 

Da war doch noch etwas,
die versprochene Geschichte vom Bodhi-Baum

Der Geschichte nach wurde Buddha unter einem Bodhi-Baum in Bodhgaya in Indien / Bihar erleuchtet. Dieser Bodhi-Baum wurde seither von allen Buddhisten verehrt. Von diesem Baum wurde im Jahre 244 vor Christus ein Ableger von Indien nach  Sri Lanka gebracht und in Anuradhapura gepflanzt. Bis heute wird dieser Baum besonders gehegt und gepflegt und erhält natürlich den allerbesten Dünger. Dieser Baum ist heute der verbrieft älteste Baum. Vielleicht gibt es im Regenwald einen älteren Baum, nur ist dessen Alter nirgendwo verbrieft. Der Mutter-Baum in Indien wurde im Jahre 600 nach Christus von einem Hindu-König abgeholzt. An gleicher Stelle wurde später ein Ableger des Bodhi-Baumes aus Sri-Lanka wieder gepflanzt. Im Jahre 1939 attackierte ein fanatischer Christ mit der Axt den Baum, der aber den Angriff schadlos überstand. Über das Schicksal dieses Attentäters ist leider nichts bekannt.

Dephani Guesthouse in Negombo

Bilder aus Negombo

Eine verdiente Pause

Das Ende



Auf Wiedersehen

Ayubowan