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Nach einem schönen Flug mit einer nagelneuen Boeing 777 der Emirates landeten wir gegen 10:30 h auf dem Flughafen in Colombo, der Hauptstand Sri Lankas. Nach
einer zügigen Abfertigung am Zoll und Gepäckband, standen wir schon 45 Minuten später auf dem Flughafenvorplatz. Von dort waren es nur einige Meter bis zur Hauptstraße. Mit einer Trishaw
fuhren wir zum nächsten Busbahnhof. Wir hatten Glück, denn der Bus nach Kandy stand dort abfahrbereit und nach knapp vier Stunden waren wir bereits in Kandy.
Zunächst quartierten wir uns in ein kleines Guesthouse ein und besuchten danach den Zahntempel. In diesem Tempel wird eine Reliquie, ein Backenzahn des Buddha, aufbewahrt und verehrt. Nach
dem Buddha ins Nirwana eingegangen war, wurde er verbrannt. In der zurückgebliebenen Asche fand man den Zahn, der dann nach Kandy gelangte. Am nächsten Tag besuchten wir noch den
Botanischen Garten und unternahmen noch einige Ausflüge in der näheren Umgebung. Außerdem streiften wir über einige Basare und Märkte und genossen die unterschiedlichsten Düfte der Insel.
Nach drei Tagen fuhren wir mit dem Bus nach Anuradhapura, einer alten Königsstadt.
Anuradhapura war Sri Lankas erste Hauptstadt und wird aufgrund des dort verehrten Bodhi-Baumes auch als heiliger Ort angesehen. Was es mit dem Bodhi-Baum auf sich hat, dazu später mehr.
Anuradhapura ist sehr weit auseinandergestreckt und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten liegen weit voneinander entfernt. Am besten besucht man sie mit dem Fahrrad. In vielen Guesthouses können
Fahrräder ausgeliehen werden.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören wie schon erwähnt, der heilige Bodhi-Baum, Lohaprasada, Ruvanweliseya Dagoba, Mirisavetiya Dagoba, die Thuparama Dagoba, und der schönste Mondstein Sri
Lankas. Darüber hinaus gibt des noch viele weitere interessante Plätze zu besichtigen. Der Eintritt zu den alten Stadtanlangen kostet 20 US Dollar und ist in der Sammelkarte des Kulturellen
Dreiecks enthalten.
Ca. 13 km östlich von Anuradhapura liegt Mihintale. Diese Stadt gilt als Wiege des srilankischen Buddhismus. Eine Freitreppe mit 1840 niedrigen Granitstufen führen auf den Gipfel des
Missaka-Hügels, auf dem eine große Dagoba errichtet worden ist. Mihinda, der Missionar Ceylons hatte hier seine Einsiedelei.
Von Anuradhapura fuhren wir mit der Eisenbahn nach Negombo, einer kleinen Küstenstadt oberhalb von Colombo, wo wir einige Tage am Stand
verbrachten, bevor wir die Heimreise antraten.
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